Kann sich locker mit den sehr guten Filmen dieses Jahrzehnts, über die Finanzgebaren und Giergebärenden der Jahrzehnte davor, messen. [ Als da sind: #The Big Short #Margin Call #Inside Job #Master of the Universe #Let's Make Money und #Wall Street: Money Never Sleeps.]
Die Thematik und der Protagonist bieten sich schlechthin an, darüber einen Film zu machen. So nimmt die Geschichte, der Reihe nach ihren Lauf. Auch wenn er zunächst mit dem Ende beginnt. Der Rest ist wie bei solchen Filmen oft, eine Lehrstunde in jüngster Finanzweltgeschichte und wartet mit pikanten Details und Abgründen auf. Dramaturgisch spitzt sich die Geschichte zum Schluss gekonnt zu, da das Drehbuch eine geschickte Demontage seines Protagonisten betriebt. Die Möglichkeit bietet ihm die Realität zwar als Vorlage, wird meines Erachtens jedoch auch wirklich geschickt herausgeschält. Dazu stimmt die Schauspielkunst über alle Maßen. Was Robert DeNiro und Michelle Pfeiffer (fand ich auch in mother! stark) an Authentizität auf ihre späteren Tage hier herausholen, ist wirklich nicht von schlechten Eltern.
Von mir gibt es daher eine ganz klar Empfehlung, sich dieses weitere die Finanzwelt und ihre Abgründe beleuchtend Puzzleteil zu Gemüte zu führen.
P.S: Da es sich um eine Fernsehfilmproduktion der HBO handelt, gab es keinen Kinorelease. Ein Film von diesem Format hätte dieser jedoch sicherlich auch gut gestanden.