Review

Jackie Chan und Owen Wilson wieder im Einsatz - dieses Mal in London.

Story:
Chon Wang (Jackie Chan) arbeitet als Sherrif in Carson City. Eines Tages erreicht ihn eine Nachricht von seiner Schwester Chon Lin, dass sein Vater getötet und das kaiserliche Siegel geraubt wurde. Die Spur führt nach London. Chon macht sich auf den Weg nach New York, um seinen Anteil am kaiserlichen Gold bei Roy O'Bennon (Owen Wilson) abzuholen. Der verdingt sich inwzischen als Kellner in einem Nobelhotel und hat das meiste Geld völlig falsch angelegt. Bleibt ihm also nichts anderes übrig, als mitzukommen. Ein weiteres haarsträubendes Abenteuer nimmt seinen Lauf und vielleicht findet Roy ja in Lin endlich die Frau seines Lebens...

Was im wilden Westen funktioniert, klappt doch bestimmt auch im alten England. So dürfte das Motto der Produzenten gelautet haben, als es um die Fortsetzung ging. Viel geändert hat sich nämlich im Vergleich zum Original nicht. Jackie Chan und Owen Wilson geben noch immer ein Superduo ab, die Slapstick-Kloppereien machen einfach Laune (kein Vergleich selbstverständlich zu den HK-Filmen) und für den nötigen Humor sorgt alleine schon Owen Wilson, obwohl auch Jackie ein paar Lacher auf der Pfanne hat.

So kalauert sich das Duo dieses Mal also durch's viktorianische London, um den Mörder von Chon's Vater dingfest zu machen. Dabei geraten sie nicht nur mit dem Gesetzt in Konflikt, sondern dürfen sich auch mit einem jugendlichen Charlie Chaplin rumschlagen, der sie ständig beklaut. Das am Ende natürlich alles gut wird, ist hollywood-typisch und zu erwarten, trübt den Spaß an dem Film aber in keinster Weise.

Langeweile kann bei diesem bunten Treiben nie aufkommen - schon nach der dramatischen Eröffnungsszene geht's ausgesprochen lustig weiter und auch im weiteren Verlauf werden nur ganz selten mal ernsthafte Töne angeschlagen. Meistens blödelt sich das Duo durch die diversen Szene und immer wieder gibt's lustige Fights zu bestaunen, die zwar nie hart sind, aber immerhin wie üblich gut choreographiert und im Gegensatz zu "The Tuxedo" oder "Das Medaillon" ohne CGI auskommen.

Der Soundtrack ist wie schon beim Vorgänger sehr gut ausgefallen und untermalt unauffällig aber effektiv die Szenen. Schauspielerisch ziehen sowohl Chan als auch Wilson vom Leder und bieten den Fans routinierte Kost. Mit der aus Singapur stammenden Fann Wong gibt's obendrein noch eine optisch extrem reizvolle Verstärkung, die nicht nur als Eyecandy herhalten muss.

Fazit: Auch der zweite Einsatz von Chan und Wilson weiss durch die Bank zu begeistern. Mainstream, der aber trotzdem einige Ecken und Kanten besitzt. Wenn noch mal ein US-Film von Jackie, dann am besten eine Fortsetzung dieser Reihe.

10 von 10 Punkten

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