Shanghai Knights führt erfolgreich das Konzept des Vorgängers fort und überzeugt wiederum mit reichlich Comedy, Action und Hommagen. Diesmal aber im viktorianischen London Ende des 19 Jahrhunderts.
Jackie Chan und Owen Wilson harmonieren wieder wunderbar miteinander. Jackie prügelt sich in bewährter Slapstick-Manier, während der leicht trottelige Weiberheld Wilson wieder allerhand komische Sprüche loslässt, dass das Zwerchfell schmerzt.
Doch auch in Shanghai Knights gibt es wieder Unmengen von Anspielungen und kleinen Hommagen:
So erfahren wir z.B., wie Sir Arthur Conan Doyle zu seinem berühmten Detektiv Sherlock Holmes gekommen ist, wer das Vorbild für Charlie Chaplin war und wer Jack the Ripper das Handwerk gelegt hat. Die tolle Bibliotheken- und die "Singing in the Rain"-Szenen sind dagegen ein Beispiel für eine Hommage an Indiana Jones und der letzte Kreuzzug bzw. den gleichnamigen Film mit Gene Kelly.
Einen Rüffel gibt es dafür, dass der Regisseur Asienstar Donnie Yen kaum in Aktion treten lässt. Der schaut zwar schön fies drein, darf aber bis auf den Schlusskampf überhaupt nicht kämpfen. Der Schlussfight ist zwar nicht wirklich schlecht, wer Donnie Yen aber kennt, der weiß, was der Mann kann! Verschenktes Potenzial!
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die fast an den 1. Teil herankommt und nur wenige Schwächen hat.