Review

Mother! Ein Wahnsinns-Film. Von der ersten Minute bis zum Ende.

Man kann sich an diesem Film nicht genug satt sehen, um alle Details zu realisieren.

Kamera, Ton, die gesamte Inszenierung ist perfekt.

Abseits der technischen Details ist es die Handlung, welche diesen Film so perfekt macht. Und wenn perfekt hier schreibe, meine ich auch perfekt.

Eine sehr naiv wirkende Protagonistin kämpft sich in knapp zwei Stunden durch Surrealitäten. Nicht Sci-Fi-mäßig, sondern real.

Es ist der reale Albtraum, den sie durchlaufen muss. Selbst verschuldet, aber auch nachvollziehbar.

SPOILER

Unsere Mimi - keine Ahnung, wie sie im Film heißt, kommt nicht so rüber - ist dabei, mit ihrem ehemals erfolgreichen Schriftsteller-Ehemann ein Haus zu sanieren. Eines Tages klopft es an der Tür und es kommt ein Typ, ein Arzt, der offenbar ein Problem mit seinem Auto hat. Der Ehemann freundet sich sofort mit ihm an, während die Ehefrau zweifel hat. Danach trifft die Ehefrau des Mannes ein und beide übernehmen die Kontrolle über das Haus. Nicht durch Gewalt, sondern rein psychisch, und unsere Protagonistin weiß sich nicht dagegen wehren zu können.

Danach treffen auch noch die Söhne dieses seltsamen Ehepaares ein, einer von denen stirbt Unfall-bedingt und aus einer Trauerfeier in einem fremden Haus wird eine Zusammenkunft von hunderten Personen.

Und plötzlich kann der erfolglose Schriftsteller wieder schreiben.

SPOILER Ende

Dies ist wahrlich eine psychische Home-Invasion. Gewalt spielt kaum eine Rolle, es ist ein sich überschlagendes, überzeichnetes Bild einer Art der Verzweifung.Eine solche Verzweiflung habe ich selte erlebt.

Die Handlungen der Protagonistin sind nicht nachvollziebar, ergeben dennoch einen Sinn.

Mit dem überraschenden Ende wird wohl keiner gerechnet haben.

FAZIT: In Summe ein toller Streifen, langsam, aber spannend. Überraschend und fesselnd.

Daher: 15/10 Punkten

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