Review

Liam Neeson ist mal wieder zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort – kommt einem das nicht bekannt vor?

Man möchte ja gerne das Gehirn abschalten und sich einfach unterhalten lassen, aber der Film macht es einem nicht leicht: Zunächst gibt er sich als klassischer Whodunnit (bzw. Whoisit) aus, jedoch wird schnell klar, dass Jaume Collet-Serra von Hitchcock ungefähr so weit entfernt ist wie die Deutsche Bahn von Pünktlichkeit.

Zudem lassen die zunehmend abstruser werdende Handlung und die unlogischen Wendungen den Film im wahrsten Sinne des Wortes entgleisen. Und schließlich werden noch ein paar Action- und Kampfszenen eingestreut, die allesamt sichtbar am Computer entstanden sind und wohl rasant sein sollen, angesichts ihrer Künstlichkeit aber nur berechnet wirken.

Da hatte der nach einem ähnlichen Muster gestrickte Vorgänger NON-STOP im Vergleich die spannendere Story, war in sich stimmiger und in seiner reduzierten Action deutlich besser auf den Mitte 60-jährigen Liam Neeson zugeschnitten.

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