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Velma Kelly (Catherine Zeta-Jones) ist der absolute Star der Chicagoer Tanz- und Nachtclubszene - das junge Starlet Roxie Hart (Renée Zellweger) träumt genau von diesem Erfolg. Als beide kurzerhand wegen Mordes im Gefängnis landen und zum Tode verurteilt werden sollen, wittert Roxie ihre Chance. Mit Hilfe der Gefängniswärterin Mama Morton (Queen Latifah) gelingt es ihr, Velmas Anwalt Billy Flynn (Richard Gere) für sich zu engagieren. Durch ihn und durch die Macht der Presse, wird Roxie zu einem regelrechten Star. Dies will Velma natürlich nicht auf sich sitzen lassen, denn: In Chicago gibt es nur Platz für eine Legende...

Chicago ist für mich der beste Beweis dafür, dass Menschen alles tun... wenn die Kasse stimmt. Anders ist es mir nicht zu erklären, dass in diesem Film tatsächlich – nicht unbekannte – Schauspieler zu sehen sind. (von den oben genannten abgesehen, außerdem noch Taye Diggs, Lucy Liu und John C. Reilly, die man sicherlich schon in anderen Werken gesehen haben dürfte) Wie schon gesagt, dass hier wirklich lebende Personen mitspielen, versetzte mich bereits in großes Staunen. Der Film wäre noch einigermaßen annehmbar, wenn – ja, jetzt kommt sein großes Manko – da nicht ständig, diese ätzenden Musicaleinwürfe dazwischenkämen. Diese ziehen den Film so dermaßen in die Länge, dass man schon nach den ersten 20 Minuten die Schnauze davon voll hat und am liebsten abschalten würde. Mein Tipp an die Macher wäre gewesen, diesen ganzen Gesangsmüll zu verwerfen und aus Chicago einen wirklich anständigen, etwas längeren, Kurzfilm zu machen. Für den er viel besser geeignet wäre.

Fazit: Für Fans sicherlich tolles Kino. Für Leute die bereits im vorhinein wissen, dass es ihnen so gehen wird wie mir, denen rate ich eines: Bereits beim ersten ansehen in den Musicalszenen einfach vorspulen. Man verpasst wirklich nichts! Warum bereits beim ersten mal? Nun, ganz einfach, zweimal kann man sich diesen Schrott beim besten Willen nicht geben...

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