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Nichts Neues von der Geisterjägerfront. Wir erfahren so gut wie gar nichts über die 3 jungen Leute (2 Jungs und ein Mädel, also dieselbe Konstellation wie in BLAIR WITCH PROJECT), die da wieder so eine übernatürliche Doku drehen wollen - und darum lassen uns später auch deren Konflikte vollkommen kalt und der eventuelle Tod von einer dieser Personen kann uns auch nicht wirklich berühren. Mission gescheitert, Potential verschenkt. Dabei sind die paar Spukeffekte innerhalb der simplen Mythologie rund um das Geisterhaus (der Amityville-Horror lässt grüßen!) sogar gehobener Standard. Aber da hätte so viel mehr kommen müssen: mehr handfeste Bedrohung, mehr Drama, mehr Sympathie für die Akteure. So ist das leider mit Found Footage: Alle wollen sie mitmischen, aber nur die Wenigsten begreifen, wie das richtig geht.