Ein verrückter Killer konnte aus der Anstalt fliehen und nistet sich in einem Häuschen ein, wo just an diesem Abend die geilste Pyjama-Party aller Zeiten stattfindet.
Das ist die Story von „THE LAST SLUMBER PARTY“ - und der Rest ist eigentlich nicht der Rede Wert.
Abgesehen von einem dilettantischen Ton-Schnitt, grottigen Darstellern und der gewohnt jämmerlichen Synchronisation bei dergleichen Billig-Produktionen hat man als Krönung auch noch einen derart piepsigen Soundtrack beigesteuert, dass man meint, der Komponist macht die ersten Gehversuche auf seiner Bontempi-Orgel, die er zu Weihnachten von Omi geschenkt bekommen hat. Das nervt!
Apropos Synchronisation – wie kann es in einem Film aus dem Jahre 1987 vorkommen, dass eine gewisse Britney Spears als Pop-Ikone erwähnt wird??? Die Bumbl war zu dem Zeitpunkt ungefähr so bekannt wie der Hund von meinem Nachbarn (obwohl der in seinem Leben bestimmt noch mehr Scheisse abgeliefert hat ;-)
Nichtsdestotrotz sorgt der Streifen gerade aufgrund dieser miserablen deutsche Fassung für einige Brecher. Auszug gefällig?
„Warum liebst Du den Typen eigentlich?" - "Weil er so verdammt gut aussieht!“ – „Verdammt, seit wann gehst Du denn nach den inneren Werten?“ (!!!!!) Kein Witz, das ist tatsächlich so enthalten!
Und was den Gore-Gehalt dieses fragwürdigen Machwerks betrifft; das dargebotene Fiasko lässt sehnsüchtig nach einem Jochen Taubert- oder Andreas Schnaas-Werk lechzen – die Exekutionen, die allesamt durch die unrealistischsten Kehlenschnitte der Filmgeschichte vonstatten gehen, bilden die Krönung eines an Spannung, Atmosphäre und Erotik nicht mehr zu unterbietenden „Slashers“.
Zur titelgebenden „Slumber-Party“ sei noch folgendes gesagt: Wenn das die allseits beliebten Pyjama-Parties in den Staaten darstellen, dann will ich da niemals hin! Drei trantütige, unattraktive kategorie-C-Schauspielerinnen und zwei treudoofe Highschool-Bubies sind das gesamte Personal dieser legendären Fete.
Wow... da haben wir in anderen Filmchen aber schon andere Party-Kaliber auffahren sehen!!!
Na ja... ringen wir dem überflüssigen Schrott gnädigerweise zwei laue Pünktchen ab – Für die aberwitzige, unfreiwillig komische Synchronisation und der gnadenlosen Frechheit der filmschaffenden Kunst, so einen Streifen auf die Menschheit loszulassen!
(2/10)