Familienidylle in der Prärie: Eine Ranch, 3 Kinder und eine Frau nennt ein Farmer sein eigen. Aber während er gerade mit einem Freund eine Herde Wildpferde beobachtet,reiten ein paar Galgenvögel auf seine Ranch, belästigen seine Frau und wollen die Pferde stehlen. Als er hinzukommt eröffnen die Verbrecher das Feuer. Er wird tödlich verwundet. An seinem Grab müssen seine Söhne Rache schwören.
Ein Jahrzehnt später... Die drei jungen Männer haben unterschiedliche Entwicklungen durchgemacht. Der älteste (Robert Hundar) hat die Jahre mit intensivem Pistolentraining verbracht und dürstet danach, die Verbrecher mit Blei zu füllen. Der mittlere ist eher gemäßigt und denkt lieber an seine eigene Familie. Der jüngste (Richard Harrison) lehnt die Gewalt ab, hat viele Gesetzbücher gelesen und will die Mörder vor ein ordendliches Gericht bringen.
Sie liegen ständig im Streit darum, was jetzt der richtige Weg ist.
Bei einer abendlichen Pokerrunde erschießt der jähzorniger Bruder im Affekt einen Mann und ist nun selber auf der Flucht.
Der jüngste erlernt mitlerweile den Beruf des Marshalls und läßt sich in die Stadt versetzen in der der Anführer des damaligen Mordes inzwischen eine mächtige Position eingenommen hat. Unterstützt wird er von einem Mexikaner (Fernando Sancho). Dass er sich in seine Tochter verliebt, verkompliziert die Sache nur noch. Der älteste Ausgetoßene macht inzwischen Jagt auf den Rest der Bande. Als er beim letzten angekommen ist und in den Zuständigkeitsbereich seines jüngeren Bruders kommt, eskaliert die Situation und endet blutig.
Sehr guter Frühwestern von Joaquin R. Marchent der später durch seinen düsteren "Todesmarsch der Bestien" bekannt wurde. Interessante, dramatische Storry, tolle Besetzung und gute, die spanische Landschaftschaft toll mit einbeziehende Kameraführung. Beachtlich ist auch das für 1963 gezeigte Maß an Gewalt. 7 höchstverdiente Punkte, leider ist die Dt. Fassung stark entstellt,sonst würde es für etwas mehr reichen.