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Nachdem die Artistin Yanka (Emmanuelle Escourrou) von einem unbekannten Wesen aus Afrika geschwängert wurde, flieht sie aus ihrem schikanenreichen Zirkusleben in die Stadt. Doch der Albtraum beginnt erst, als ihr ungeborenes Kind anfängt zu quengeln, sie solle Männer töten und ihr Blut trinken…

Alain Robak pflastert Yankas Weg mit einem kuriosen Panoptikum fieser Machos und windiger Weicheier, die es nur auf Sex oder Macht oder beides abgesehen haben. Dass sie Yanka nicht als Menschen respektieren, müssen sie freilich teuer bezahlen. Doch spätestens in einem Bus voller bierseliger Sportfans muss Yanka erkennen, dass sie kaum eine Chance haben wird, ihrer gesellschaftlich zugedachten Opferrolle zu entfliehen. Was als leidlich bissige Abrechnung mit latenter und offener Frauenfeindlichkeit beginnt, verliert sich rasch in albernem Klamauk, dessen enervierende Schlichtheit zur schweren Geduldsprobe wird. Die kauzigen Dispute zwischen Mutter und Fötus können die Zwickmühle zwischen Hedonismus und Mutterschaft nicht mal ansatzweise stemmen.

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