Review

Oh mein Gott – ich bin schwanger und das Wesen in meinem Bauch ist ein Ungeheuer. Na ja eigentlich hatte ich ein ganz normales Baby, bis mein Unterleib in einem Zirkus von einem urzeitlichen Parasiten penetriert
wurde. Seitdem wächst in mir ein  unheimliches, grauenvolles und blutgieriges Lebewesen heran. Es zwingt mich dazu diverse Beischläfer zu töten und deren Blut zu trinken. Ab und zu muss ich allerdings mordenderweise auch mal nachhelfen und mal eben einen um die Ecke bringen, aber egal – für so einen Kinderwunsch muß man ab und an eben
„Opfer bringen“ – auch wenn es mir nicht immer gefällt.

Was für eine Idee für einen Horror-Film. Als Zuschauer schwankt man zwischen „Bäh, Pfui wie widerlich“, „Haha, unappetitlich aber trotzdem ganz nett“ oder „Geile Hauptdarstellerin, Geile Story und Geile Effekte“. Ein Horror Splatter-Gore-Film aus Frankreich, schon das alleine ist eine Kombination, die jeden Cineasten entweder das Wasser im Munde zusammen laufen oder ihn schaudern lässt. Gut gemacht das Filmchen ja schon, die Hauptdarsteller geben sich unter der fachkundigen Regie große Mühe, die Story ist ein wenig holperig, aber schlüssig. Technisch betrachtet gibt es nichts zu motzen. Ein kantiger, stellenweise dreckiger Film. Mut muß man schon haben, einmal in so einem Film mitzuspielen oder so einen Film zu produzieren. Mut sollte man aber auch mitbringen um diesem Film anzusehen, stellenweise geht das „Machwerk“ über die Grenzen des Erträglichen hinaus. Schwangeren Frauen sollte man eigentlich davon abraten, aber eine liebe gute Bekannte  hat unserer Filmrunde diesen Film in ihrem vierten Monat am 
Halloween-Abend 2013 zusammen mit „Rosemarys Baby“ und „Wiege des
Grauens“ auf den heimischen DVD-Player geholt. War trotzdem ein schöner Abend.
(Das Kind ist auch schon da und völlig normal) 

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