iHaveCNit: Kingsman 2: The Golden Circle (2017)
Wie bereits vor ein paar Tagen in meiner Review zum Erstling geschrieben, war ich sehr auf die Fortsetzung gespannt, die ich nun gesichtet habe. Ich habe mit „Kingsman: The Secret Service“ genau die abgedrehte Agentensatire bekommen, die ich mir schon immer gewünscht habe. Abgedrehte Action, kreative Ideen, und einfach ein cooles klassisches Gerüst von Agenten-Action-Filmen. Natürlich darf ich hier auch nicht das feine Gespür für die Inszenierung eines Matthew Vaughn fehlen, der ebenfalls ein feines Gespür dafür hat, nun auch erstmals eine Fortsetzung zu inszenieren, die ihrem Vorgänger in jeder Hinsicht ebenbürtig ist.
Es ist eine gewisse Zeit vergangen, als die Kingsman den absurden Plan eines Richmond Valentine vereitelt haben. Doch plötzlich werden die Kingsman attackiert und die ganzen geheimen Standorte in Schutt und Asche gelegt. Nur Eggsy und Merlin überleben. Um die Hintergründe aufzuklären, hinter der eine absurde internationale Erpressungsaktion mit Drogen einer Poppy Adams steckt, müssen beide Hilfe bei dem amerikanischen Pendant – den Statesman, suchen und treffen auf einen alten Bekannten.
Nachdem der erste Teil bereits einige überraschende Gesichter zu bieten hatte, haben sich nun in Teil 2 neben den üblichen Altbekannten auch Leute wie Channing Tatum, Pedro Pascal, Halle Berry und vor allem Jeff Bridges und Julianne Moore im Cast eingereiht. Hatte man noch in Teil 1 in 2 Bereichen den Film erzählt (Training, die Story um Valentine) hat man nun mit starken 140 Minuten ohne jegliches Training noch mehr Zeit für die Story gehabt und sie vollends ausgereizt. Der Plan ist ähnlich absurd wie in Teil 1, aber garniert mit einer tollen Julianne Moore und entsprechender Kreativität und natürlich auch einem augenzwinkernden Kommentar zur aktuellen politischen Lage. Für die Lacher sorgen hier auch tolle Referenzen an den ersten Teil und natürlich schafft Teil 2 auch einige eigene Referenzen zu entwickeln. Die Action ist ähnlich überdreht und ideenreich, auch wenn so etwas abgefahrenes wie die Kirchenszene oder die Explosionen fehlen. Das ganze wirkt aber somit ausgewogener. Toll war es auch, Taron Egerton und Colin Firth wieder gemeinsam zu sehen. Auch ganz witzig fand ich die Ausarbeitung der Differenzen zwischen Statesman und Kingsman kultureller Art. Pedro Pascal, Channing Tatum, Halle Berry und auch Jeff Bridges liefern dabei sehr gute Arbeit. Kurzum: Spannend, actionreich, abgedreht, witzig – Wer den Teil 1 mochte, wird Kingsman 2: The Golden Circle lieben.
„Kingsman 2: The Golden Circle“ - My First Look – 9/10 Punkte.