Knapp fünfzehn Jahre nach Teil 2 dachte sich Victor Salva, dass es eine gute Idee wäre, die Reihe wiederzubeleben. Äh, nein, war es nicht. Manche Monster sollte man einfach mal schlafen lassen.
Der Creeper hat sich in der Zwischenzeit weitergebildet, vermutlich mittels Humbug-Fernstudium, der ist jetzt ein mechanischer Fuchs & hat die olle Rostlaube aus Teil 1 aufgemotzt, man glaubt es nicht. Die braucht jetzt keine Alarmanlage mehr, sondern einen Sarg für die arme Sau, die versucht, die Kiste unbefugt in Betrieb zu nehmen. Außerdem ist das Ding ein Meister im Speerwurf, da erwischt es auch mal zwei auf einen Streich.
Leider wirkt das alles jetzt ein gutes Stück billiger als in den Vorgängern, auch das Monster wirkt nicht mehr so bedrohlich, obwohl es sich weiterhin Opfer nach Belieben holt. Die beiden jungen Hauptfiguren, zwischen denen zaghaft eine Liebe zu knospen beginnt, sind okay, Meg Foster (ein kleiner Schock, wie sehr die mittlerweile gealtert ist) hat eine alte Pfote des Creepers im Besitz & der Sheriff mitsamt Bürgerwehr sorgt zwar für etwas Action, ging mir jedoch (mitsamt Bürgerwehr) am Allerwertesten vorbei. Hinzu kommt, dass die Story reichlich konfus erzählt & irgendwann wenig spektakulär zu Ende ist.
Eine sehr mäßige Vorstellung.