Zu ruhig und behäbig inszenierte TV – Verfilmung mit Jeremy Brett und Edward Harwicke [ passen beide, obwohl „Watson“ zu sehr Langweiler ist ], die sich bis auf einige winzige Freiheiten [ meistens Straffungen, dann werden einige Personen ersetzt, z.b. macht Lestrade auch hier im letzten Akt nicht mit ] sehr eng an die um 1900 von Arthur Conan Doyle verfasste Vorlage hält, die geschriebenen Wort aber grossteils recht unterlegen ist: Das Moor und besonders der Hund sind nicht beängstigend [ und Miss Stapleton ist auch eher das Gegenteil von schön ]
Nun steht und fällt die Geschichte und dementsprechend auch der Film aber damit, was hier dann eigentlich gründlich misslingt; der übrig gebliebene Kriminalfall ist für Kenner des Buches zu unspannend da bekannt; und für Unkundige doch etwas zu kraftlos –lasch inszeniert, glaube nicht, dass sich jemand davon packen lässt.
Was bleibt ist eine routinierte und wortgetreue Wiedergabe des Stoffes, der sich seiner potentiellen Wirkung selbst beraubt; wobei angesichts des insgesamt irgendwie lustlos erscheinenden Darbietung die berechtigte Frage stellt, ob man überhaupt mehr erreichen wollte, oder sich mit dem bescheidenen Ergebnis von vornherein zufrieden gab.