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1945, kurz vor Ende des Krieges. Der Deserteur Willi Herold findet die wärmende Uniform eines Hauptmanns. Um dem Krieg zu entfliehen, spielt er von nun an diese Rolle. Angestachelt von der nun gewonnenen Macht wird er schließlich zum Massenmörder.

Basierend auf die wahre Geschichte des "Henkers vom Emsland" wird uns in düsteren, trostlosen schwarz-weiß Bildern eine Geschichte über den Irrsinn des Krieges erzählt. Der kleine Gefreite, der zuerst nur Überlebenden will, wird schließlich vom Gefühl der Macht berauscht, zum Mörder an Hunderten. Der Film wirft einen Blick auf die Macht der Uniform und den Wahnsinn der Bürokratie hinter der deutschen Mordmaschinerie. 

Willi Herold, die Hauptrolle des Films, wird zuerst nicht unsympathisch dargestellt, aber früher oder später kippt die Sympathie des Zuschauers für die Hauptfigur. Wie schon beim "Hauptmann von Köpenick" gilt hier auch, Kleider machen Leute.

Herausgekommen ist hier ein starker, unangenehmer, deutscher Film den man sehen sollte! 

Von mir gibt es 8 von 10 Punkten für diesen Film!

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