Der kleine Bruder des mordenden Weihnachtsmannes aus dem ersten Teil ist inzwischen erwachsen, kommt mit seiner Vergangenheit nicht klar und beginnt ebenfalls zu morden.
Gähn, der erste Teil war schon nur Mittelmaß, aber im Vergleich zu diesem Werk hier steht er in einem besseren Lichte da. Die erste Hälfte des Films besteht aus einem Rückblick auf den Vorgänger, denn der nun nicht mehr kleine Bruder des damaligen Killerweihnachtsmanns erzählt einem Psychologen seine Geschichte. Das heißt natürlich, dass diejenigen, die den ersten Teil gesehen haben, dumm aus der Wäsche gucken und entweder zwischenzeitlich nen Nickerchen einlegen oder die Vorspultaste betätigen, wenn sie das Ganze nicht noch einmal sehen wollen. Hinzu kommt, dass die Blutigkeiten bei diesem Rückblick in der entschärften Version von Statten gehen.
Wenn man die erste Hälfte dann überstanden hat, geht es weiter mit der weiteren Entwicklung des Jungen und seinen eigenen Tätigkeiten als Schlächter. Das wäre soweit ja okay, wenn hierbei Spannung oder Athmosphäre aufkommen würden, aber sowas sucht man vergebens. Uninspiriert werden einige Morde des Killers und eine plumpe Liebesgeschichte aneinander gereiht und am Ende bricht der Knilch aus der Anstalt aus, sucht die Mutter Oberin ausm ersten Teil auf und bekommt seine verdiente Strafe.
Richtig dufte ideenreiche Tötungen, wie man sie im ersten Teil sah, gibts diesmal ebenfalls nicht (naja, halt nur beim Rückblick, in dem eben jener erste Teil nochmal Revue passieren gelassen wird). Nur der Einsatz des Regenschirms und des Stroms mit dem Ergebnis von platzenden Augen und der diese verdeckenden Sonnenbrillengläsern sorgte für zwischenzeitliche Freude.
Ein Stunt des Streifens hat mich sogar richtig beeindruckt und zwar an der Stelle, in der ein Wagen auf zwei Wagen haarscharf an einem Mann vorbeikurvt und sich hinter ihm überschlägt. Aber das reicht natürlich nicht, um dieses Werk aus den unteren Sümpfen der Punktebewertung hervorzuhieven.
Zum Abschluss gibts nochmal eine kritische Stimme und zwar über die Leistungen der Darsteller. Herrje, sind die schlecht und besonders schlimm ist der Hauptakteur, der an keiner Stelle überzeugen kann und mir mit seinem "Unartig" und seinem Lachen derbe auf die Zwiebel geht.
Wenn die Hülle der DVD nicht eine Nummer einer gewissen Reihe zieren würde, wäre ich wohl nicht in den "Genuss" dieses Streifens gekommen und ich bin mir sicher, dass das garnicht mal so schlimm gewesen wäre.
Fazit: Überflüssig und nur was für Komplettisten und Leute, die sich mit einem schlechten Film bestrafen wollen.