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Drei von Leben gezeichnete, hochgradig frustrierte Freaks sorgen in einem Bürokomplex für eine Gewalteskalation... Ob man dieses Ultra-Low Budget-Werk wirklich als "A Clockwork Orange der Neunziger" bezeichnen kann, sei mal dahingestellt. Schade auch, dass sich das anfänglich stimmungsvolle Loserdrama im nächtlichen New York schnell in einen recht konventionellen Independent-Reißer entwickelt. Dennoch ist der Streifen durchweg packend und spannend inszeniert. Regisseur Cecil Howard (seine letzte Produktion, drehte zuvor nur Pornos) geizte nicht mit Härten, um alles in einem großen Blutvergießen enden zu lassen. Auch die Darsteller können für diese Art von Film überzeugen, wenngleich tiefgründige Charakterzeichnungen ausbleiben. Wer jedoch düster-urbane Sachen wie "Deadbeat at Dawn", "Game of Survival" oder "Driller Killer" mag, der schaut hier gerne mal rein. 7 von 10 Punkten.