Inhaltsangabe

von ulukai

Frankfurt/Oder, Frühling 1991: Der Kellner Johann ...

... Rummel (Maximilian Meyer-Bretschneider) sieht in seinem Beruf wenig Aufstiegschancen und will zum Journalismus wechseln. Doch um bei der Zeitung „Der Tagesbote“ angenommen zu werden, muss er etwas „Großes“ abliefern. Ein Interview mit Heino (Heinz Georg Kramm), dass er sich mit seinem Freund Maik Sperrfeld (Max Mauff) ergaunert hatte, reicht dem Chefredakteur Walter Rührig (Godehard Giese) nicht, er erwartet etwas „knackiges und emotionales“, und zwar mit einem Promi. Da kommt Johann die Idee, dem ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker (Martin Brambach), einen Brief zu schreiben und um ein Autogramm zu bitten. Denn der ist derzeit wegen seiner Flucht nach Moskau und der Aufnahme in die dortige chilenische Botschaft gerade in aller Munde. Als er Monate später eine Autogrammkarte erhält, bekommt er von Rührig den Auftrag, einen Artikel darüber zu schreiben, doch die Redaktion des Tagesboten ändert den Text, so dass Johann als Fan des SED-Vorsitzenden dargestellt wird, was in seinem Umfeld nicht so gut ankommt. Aber Johann spinnt die Geschichte weiter: Als Honecker zurück nach Berlin kommt, will er ihn unbedingt im Gefängnis Moabit interviewen. Dazu erfindet er den „Bund der Jungkommunisten“, den er angeblich vor kurzem gegründet hat und als Berater von Karl-Eduard von Schnitzler (Bernd Stegemann) will er auch aktiv gewesen sein. Nun hat er tatsächlich Erich Honeckers Interesse geweckt…

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