Review

Unter Produktionsbeteilligung von Roger Corman entstand Slumber Party Massacre 3 zwar mit Sally Mattison als Regisseurin und Catharine Cyran als Drehbuchautorin wieder unter traditionell geballter Frauenpower, dies kann jedoch nichts daran ändern, daß wenn auf den guten ersten Teil ein besserer zweiter folgt, der dritte nur bescheiden ausfallen kann. Wie soll man sich auch nach dem Sequel wieder in der Realität einfinden? Im Grunde spult der Film das Muster des ersten Teils noch einmal neu ab. Kleine Abweichungen, zwangsläufig ja auch ein anderer Killer, reichen natürlich nicht aus, um über die billige Produktion hinwegzutäuschen.

Als Beispiel sei hier eine Szene genannt, in der ein Mädel angibt duschen zu wollen, dann jedoch zunächst einen Vibrator entdeckt, der per Steckdose betrieben wird. Sie steckt das Gerät ein und man sieht deutlich, wie die nur lose in die Wand einer Studiokulisse steckende Buchse bei der Aktion beinahe herunter fällt. Dann steigt das Mädel unter Wassergeräuschen in eine Badewanne (sie wollte duschen), die so betont vom Vorhang verdeckt wird, daß hier einfach kein Wasser drin sein kann. Ihr Zucken, nachdem der Killer getan hat, was man hier nur erwarten kann, ist nochmals einen Lacher wert.
So viel mehr Trashgags bietet Slumber Party Massacre 3 dann leider nicht und zusammen mit dem etwas faden Geslashe bleibt nur noch mäßig unterhaltsame Videokost aus einem lose zusammenhängenden Franchise, welches zumindest durch die Tatsache in die Geschichte eingehen wird, daß Frauen hier mal absolut keine typischen Frauenfilme machen.

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