Kolbenfresser(innen)
Bringen wir ihn und es hinter uns… Teil 3 der Reihe ist der schlechteste der offiziellen „Slumber Party Massacres“ und kann leider mit fast gar nichts mehr wirklich überzeugen geschweige denn überraschen. Wieder geht’s einer Mädelsparty an die (Unter-)Wäsche - mit Driller, Killer und sehr viel Filler!
„Slumber Party Massacre III“ ist der mit Abstand generischste und 08/15'igste Ableger der Reihe. Wenn man den Titel hört und noch keinen Ableger des Franchise gesehen hat, könnte genau das die übelste und austauschbarste Befürchtung sein, was da auf einen zukommt. Denn während Part 1 noch subversive Druckpunkte setzt und einfach als cheesy-saftiger Slasher klar geht, Teil 2 immerhin mit überraschend surrealer und musikalischer Weirdness um die Ecke rauscht, hat Teil 3 jetzt nur noch extrem wenig auf der Habenseite. Ja, etwas nackte Haut darf auch hier nicht fehlen. Ja, der Bodycount summiert sich. Und ja, der Riesenbohrer als Waffe der Wahl kommt einfach nicht aus der Mode. Und gerade die letzten Minuten bekommen dann sogar nochmal einen ungewohnt garstigen, ungemütlichen und bösen Anstrich, während gerade der direkte Vorgänger noch arg komödiantisch daherkam. Diesen etwas ernster zu nehmenden Grundgedanken rechne ich „SPM III“ noch mit am höchsten an. Doch im Grunde reicht das kaum um über etwaige Hürden zu springen, die einen halbwegs akzeptablen (80s-)Slasher ausmachen. Dafür ist’s dann alles zu egal und kraftlos. Aus dem Slasherniemandsland und schon gar nicht mehr Achtziger.
Fazit: der schwächste Teil der originalen Trilogie… es hat sich längst ausgebohrt und ausgepyjamat!