Review

Inhalt:
1. April: An der Hamilton High lockt die schöne Carol (Caroline Munro) den schüchternen Außenseiter Marty Rantzen (Simon Scuddamore) mit dem Versprechen auf Sex in die Mädchenumkleide.
Schon bald muss Marty erfahren das hinter der vermeintlichen Romanze ein detailierter, grausamer Aprilscherz (auf seine Kosten) steckt, an dem außer Carol noch Skip (Carmin Iannaccone), Stella (Donna Yeager), Joe (Gary Martin), Frank (Billy Hartman), Ted (Michael Safran), Carl (John Segal), Nancy (Kelly Baker), Susan (Sally Cross) und Shirley (Josephine Scandi) beteiligt sind.
Zur Strafe müssen die Scherzbolde in der Sporthalle antreten um dort Turnübungen zu absolvieren, was sie allerdings nicht davon abhält Marty noch einen Streich zu spielen.
Dieser geht aber verdammt schlecht aus.
Marty der gerade an einem Chemieexperiment gearbeitet hat wird in folge eines Brandes durch Säure im Gesicht verletzt und entstellt... .
Einige Jahre später erhalten Carol und ihre Freunde Einladungen zu einem Klassentreffen. Als sich alle in der nun verlassenen Schule versammeln, finden sie ein reichhaltiges Büffet, inklusive Bier, vor und treffen auf den ehemaligen Hausmeister Digby (Jon Clark). Dieser ist inzwischen als Verwalter für das alte Schulgebäude zuständig, welches demnächst auch abgerissen werden soll. Die Wiedersehensfeier könnte nun munter weiter gehen, doch dann platzt einem der Gäste wegen einer tödlichem Säurebeigabe im Bier der Bauch auf und nach und nach wird klar:
Marty ist zurück (mit einer schicken Harlekinmaske (inklusive Narrenkappe)) und an diesem 1. April will er zuletzt lachen, um jeden Preis... .


Meinung:
Todesparty ist einer der Slasherfilme, die man sich immer wieder mal gerne ansieht.
Ich selbst würde ihn als 2. Klasse Slasherfilmperle bezeichnen.
Todesparty ist kein Klassiker wie Carpenters Halloween aber hat demnoch einen gewissen Kultstatus erlangt.
Dieser 80-er Jahre Horrorfilm ist ein gelungener Trashfilm der eine gelungene Filmatmosphäre ausstrahlt.
Natürlich wird der aufmerksame Trashfilmfreund auch hier einige Logiklöcher finden. So sind die Protagonisten davon überzeugt einfach so lange durchhalten zu müssen bis der 1. April vorbei ist dann nämlich würde Marty sie einfach in Ruhe lassen (dafür gibt es keinerlei Hinweise, die Idee taucht einfach aus dem Nirgendwo auf).

Alle Schauspieler leisten gute Arbeit und Produzent Dick Randall absolviert einen Cameo als Carols Filmagent.
Der Darsteller des Marty Rantzen, Simon Scuddamore, verstarb leider am 21. November 1984 in London an einer Überdosis Drogen.
Bis auf Carolin Munroe und Marc Smith, der im Film als Sportlehrer auftritt, kamen die restlichen Schauspieler im Filmgeschäft kaum noch vor.
Den Soundtrack zum Film lieferte kein Geringerer als Harry Manfredi (House 3, Freitag der 13.). Die dt. DVD von Cine Club kann ich jedem Fan von 80-er Jahre Filmen ans Herz legen.
Freunden von trashigen Slasherfilmen oder 80-er Jahre Filmen gebe ich eine klare Kaufempfehlung mit auf den Weg. (10/10)

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