Kopflos in Antwerpen
In der Nähe von Antwerpen werden nackte kopflose Frauenleichen gefunden. Die Polizei vermutet einen Serienmörder und der leitende Komissar Vyncke lässt seinen Freund Mulder (nicht verwandt oder verschwägert) hinzuziehen, einen holländischen Profiler. Seinem verstrubbelten Kollegen Verstuyft gefällt das gar nicht – zum einen, weil er nichts vom Profiling hält, zum anderen, weil er seine Bromance mit dem Kommissar in Gefahr sieht. So ermittelt er auf eigene Faust, bringt Unruhe in den Fall, kommt aber auch auf neue Spuren.
Der belgische Krimi gehört zu einer Reihe von Verfilmungen des Erfolgsautors Jef Geeraerts und folgt auf THE ALZHEIMER CASE und DOSSIER K. Wie schon seine Vorgängerfilme bietet DAS LETZTE OPFER solide Unterhaltung, die sich auf ausführliche Ermittlungsarbeit und das Legen falscher Fährten fokussiert.
Der Film wurde des Öfteren mit einem „Tatort“ verglichen, was jedoch Unsinn ist, mit seinen über zwei Stunden ist er deutlich länger. Darüber hinaus sind einige Einstellungen durchaus ästhetischer, die Stimmung düsterer und manche Szenen deutlich freizügiger als in einem deutschen Durchschnittskrimi. Wer auf Polizeikrimis steht, die nicht ganz so depressiv stimmen wie ein „Nordic Noir“, dürften sich hier gut unterhalten fühlen.
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