Wissenschaftler klaut sich von verschiedenen Frauen einzelne Körperteile zusammen und bastelt sich daraus seine Traumfrau…
„The Body Shop“ oder auch „Dr. Gore“ ist ein Splatterfilm der ersten Stunde und erinnert stark an Herschell Gordon Lewis und sein „Blood Feast“. Besonders wegen der billigen Machart, dem schludrig-schrulligem Flair und dem permanenten Heimorgel-Gedudel.
Die Geschichte des modernen Dr. Frankensteins wird hier leider unbarmherzig einschläfernd erzählt. Ohne Zweitbeschäftigung geht hier gar nix. Über die inszenatorischen Mängel, wie z.B. die klapprigen Sets oder die unterirdischen schauspielerischen Leistungen, braucht man gar nicht erst anfangen, zu reden.
Splatter kann man zu den dargebotenen Gewaltakten eigentlich kaum sagen. Es werden zwar des öfteren diverse Extremitäten abgesägt, aber das könnte mir selbst mein 5-jähriger Neffe erklären, dass die Frau ihren Arm da gerade nur unter der Decke versteckt.
Die einzigen Highlights des Films:
1. Ein buckliger, nur ächzende Keuchgeräusche von sich gebender Handlanger mit Fußball unterm Pulli.
2. Viele Funken sprühenden Labor-Requisiten plus einer Leiche in Alufolie.
3. Das „Werk“ unseres Hobby-Frankensteins – ein nymphomanischer Playmate-Bimbo.
Before watching this spezial film, ask yourself this question:
„Am I mentally stable enough to withstand one mind shattering shock after another?“! (Klappentext)
Fazit:
Trashiger Gore-Klassiker von der Geburtsstunde des Splatterfilms. Schon ziemlich doof, leider aber zu langweilig erzählt, um ernsthaft bei Laune zu halten.