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Mir hat das Konzept des Films gefallen, auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war. Aber keine Angst, dies ist kein reiner Episodenfilm. Zunächst gibt es eine Ansprache der Hauptfigur an das Publikum und wir werden mit der Figur vertraut gemacht. Dann kommen die drei Horror-Episoden, die in sich abgeschlossen sind. Hier wird geschickt mit der Erwartungshaltung des Zuschauers gespielt. Stets auf dem Entdecken nach Hinweisen auf einen vermeintlichen Trick wird man mit echtem Grusel konfrontiert. Dieser ist zwar recht zahm, aber auch ohne Blood & Gore sondern mit einfachsten Mitteln durch das Zelebrieren der Langsamkeit wird hier echte Gänsehaut erzeugt.
Nach den 3 Episoden kommt dann im letzten Filmdrittel die große Überraschung - ich spoilere jetzt mal nicht aber jetzt wirds richtig interessant, gekrönt von einer schönen Pointe.

"Ghost Stories" mag nicht der große Nägelkauer sein, er ist zwar spannend aber auch recht handzahm. Klassische Machart mit langsamer Kameraführung und einigen Gruselmomenten. Die Story ist aber derart ungewöhnlich und am Ende überraschend, dass es doch für knappe 4 Punkte reicht.

Achtung SPOILER: Wer "Mindscape" mit Mark Strong gesehen hat, wird recht schnell wissen, wohin der Hase läuft...

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