Ein Waisenjunge ist von einer etwas seltsamen Familie adoptiert worden. Die Skurrilität der Sippe ist daran zu erkennen, dass die Mutter sich unsichtbar machen kann. Diese Fähigkeit hilft auch dem Jungen im weiteren Verlauf.
Der Bereich der kindgerechten Familienkomödie ist für Fred Olen Ray und seine Royal Oaks Truppe jetzt ja nicht unbedingt die gewohnte Spielwiese und ich denke mal so ganz ohne Nackedeis und Kettensägen fühlt sich der Mann eher wenig heimisch. Immerhin ist mit Dee Wallace noch eine routinierte Darstellerin an Bord und auch Justin Berfield hat sich zwischen den Serien Auf schlimmer und ewig und Malcolm mittendrin ein wenig Zeit genommen.
Hier steht der junge Eddie im Vordergrund, der gerade vom Waisentransfermarkt durch die Familie Griffin weggekauft wurde, die die doch sehr spezielle Eigenart hat, das sich die Mutter im Streßfall unsichtbar macht, was ihrem Ehemann Marke Daniel Düsentrieb zu verdanken ist. Was Eddie auch nicht weiß ist das er einen steinreichen Opa hat bzw. hatte, denn der hat den silbernen Löffel geschmissen und zwei Geschwister sich nun als Erbschleicher.
Die sind dann aber auch wirklich die Highlights des sonst eher braven Streifens. Mary Woronow und Micky Dolenz sind herrlich abgedreht böse und auch das sinister Aussehen wurde gut getroffen. Von diesen Herrschaften möchte man definitiv keinen Gebrauchtwagen kaufen. Jedenfalls macht es Laune den beiden beim overacten zuzusehen.
Der Rest vom Fest ist dagegen eher biedere und brave Kost. Wirkliche Lacher sind hier höchstens für die Jüngeren zu finden, die Tricks werden mit simplen Überblendungen gelöst und der Humor ist nicht bissig genug, aber eben auch eher fürs jüngere Publikum konzipiert. Nach 80 Minuten ist die muntere Erbschleicherei auch schon wieder vorbei, die Gefahr sich zu Tode zu lachen bestand nie wirklich ebenso der Bedarf sich auch noch den ersten Teil zuzulegen.
4/10