iHaveCNit: Score – Eine Geschichte der Filmmusik (2018)
Bevor es nach „The Greatest Showman“ im Spielfilmsektor weitergeht, wollte ich mir einen Dokumentarfilm nicht entgehen lassen. Wer mich kennt, weiß wie ich Filmmusik liebe und da ist es auch nicht überraschend, dass ich, als ich von „Score“ erfahren habe, ihn in meiner Liste aufzunehmen. Mithilfe von Crowdfunding hat Drehbuchautor und Regisseur Matt Schrader die finanziellen Möglichkeiten erhalten, sich diesem wichtigen Thema der Filmgeschichte in einem ca. 90-minütigen Dokumentarfilm zu widmen.
Ich finde es als Filmsammler und auch Fan von Filmmusiken immer wieder sehr schade, dass in den meisten Veröffentlichungen für das Heimkino die Extras sehr rare bis gar nicht vorhandene Hintergrundinfos zu der Erschaffung der Musik im Film bieten. Wenn diese mal da sind, sind es meist nur kurze Vignetten von ein paar Sekunden bis wenige Minuten. Wer einen aggregierten Blick auf den gedanklichen Prozess und die Arbeitsweise unterschiedlichster Filmmusikkomponisten werfen möchte und sich auch für eine Abhandlung der Epochen der Filmmusik und den Einfluss der entsprechenden Filmmusikkomponisten interessiert, der bekommt hier in den 90 Minuten einen schnellen, umfassenden Überblick, der in meinen Augen dann doch noch gerne mehr in die Tiefe hätte gehen können und auch natürlich noch länger hätte sein können. Aber trotz allem natürlich einen großen Respekt an Matt Schrader, der diesen Film auf die Beine gestellt hat und hier die Gelegenheit bekommen hat, mit nahezu allen wichtigen Komponisten Interviews zu führen und sich auch an die erinnert hat, die nicht mehr unter uns weilen. Unter den Beteiligten waren unter anderem Hans Zimmer, John Debney, John Williams, Tom Holkenborg, Trent Reznor, Atticus Ross, Danny Elfman, Joe Kramer, und viele mehr.
Dokumentarfilme unterliegen bei mir keiner Wertung.
„Score“ - My First Look – Ohne Wertung !