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iHaveCNit: (on Netflix): The Babysitter (2017 / First Look: 2018)

Mein Streifzug durch das exklusive Filmangebot auf Netflix geht weiter. Die nächste Station ist der von McG inszenierte Film „The Babysitter“, der wohl bei mir ein Film der Kategorie „Fastfood“ bleibt. Mit seiner Lauflänge von knapp 85 Minuten liefert der Film schnelle und leicht verdauliche Unterhaltung ohne jeglichen Mehrwert.

Der junge Cole ist ein Außenseiter und Nerd der ängstlichen Sorte – und seine Eltern haben sogar eine Babysitterin engagiert. Die unglaublich attraktive und blonde Bee, zu der sich Cole sehr hingezogen fühlt. Als Coles Eltern in den Urlaub fahren und ihn zurücklassen, spioniert er an einem Abend Bee aus und muss feststellen, dass Bee und ein Haufen weiterer Typen ein satanisches Ritual abhalten, von dem der junge Cole auch Teil ist. Das einzige Ziel für Cole an diesem Abend ist: Überleben !

Der Film ist purer infantiler Trash. Und er verfehlt auf diversen Ebenen sowohl als Horrorfilm als auch Komödie zu funktionieren. Die Witze sind peinlich, klischeehaft und zum Fremdschämen, die Schock- und Bluteffekte sind sehr billig umgesetzt. Jegliche interessante Charakterentwicklung und das interessante Set-Up zu Beginn wird zum Ende hin sehr platt aufgelöst und im Keim erstickt. Aber der Film ist zumindest aus trashiger Sicht sehr unterhaltsam und wird notwendigerweise sehr unausgewogen darin, wenn man den Film zumindest als sehr oberflächlich funktionierende Coming-Of-Age-Story ernst nehmen kann. Aber wenn man genau auf diesen Mix und die übliche Werbestiloptik eines McGs steht und keinen großen Anspruch an Horrorkomödien stellt, funktioniert der Film auf jeden Fall und hinterlässt einen unterhaltsamen Eindruck.

„The Babysitter“ - My First Look – 5/10 Punkte.

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