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Zehn verschiedene Menschen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, finden sich bei einem Unwetter gezwungenermaßen in einem heruntergekommenen Motel ein. Ein Gefangener mehrfacher Mörder, der sich auf einem Gefangenentransport befindet, schafft es zu fliehen und schont gibt es die ersten Opfer. Einer nach dem anderen stirbt, nicht nur durch den Killer, der sein Unwesen treibt, sondern auch, weil die Motelbesucher zunehmend mehr Angst bekommen und immer nervöser werden und schreckliche Unfälle geschehen. Doch bei jedem Opfer liegt ein Schlüssel, mit einer Nummer darauf, zuerst die 10, ...dann die 9, ...dann 8, ...7....

Als ich den Text auf der DVD las, kam mir der ganze Film wie "Final Destination" vor, der mir gar nicht gefallen hat. In der ersten Stunde des Films war ich immer noch der gleichen Ansicht, "Identität" ist ein Final Destination mit einer dichteren Stimmung, glaubhafteren Charakteren und mehr Realtitätsbezug.

Doch dann kam eine nicht erwartete Wendung, welche den Film total umkrempelt und meine ganzen Empfindungen total veränderte. Sofort betrachtet man den Film mit anderen Augen und durch dieses Ende setzt sich der Film deutlich von "Final Destinaton" und ähnlichem ab. (Ich entschuldige mich für den dauernden Vergleich)

James Mangold schafft einen spannenden Mystery-Thriller, der nicht nur ein überraschendes Ende aufweist, sondern auch während des Films allerlei Grusel- und Erschreckmomente hat. Die dunkle Atmosphäre wird durch eine hervorragende Musikuntermalung unterstützt und John Cusack liefert wie in jedem seiner Filme eine überzeugende Rolle ab. Die anderen Darsteller sind auch nicht schlecht, aber nicht weiter nennenswert.

8/10 Punkte

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