Ein Mann der sich mit seiner Freundin Insektenvertilgungsmittel spritzt und dabei die verrücktesten Halluzinationen hat, wie sprechende Kakerlaken mit abstrusen Verschwörungstheorien. Nachdem er dann jedoch seine Freundin bei "der-Wilhelm-Tell-Nummer" erschieß, taucht er unter um Reportagen zuschreiben. Doch dabei bricht der Drogenkonsum nicht ab und die Halluzinationen nehmen stark zu und selbst der Zuschauer scheint nicht mehr zu wissen was nun wahr ist und was dem Hirn des Hauptdarstellers entspringt.
Ein sehr interessanter Aspekt des Films ist das man fast nur das erfährt was auch Bill Lee erfährt (gespielt vom "Robocop" Peter Weller). So sollte Bill Lee einen Filmriss haben so erfährt man auch eben das Geschehene nur durch Berichte von Dritten usw. Aber auch der restlich Stab kenn sich sehen lassen, als da wären Roy Scheider ("Der weiße Hai") und Ian Holm ("Alien") die ihre Rollen auch sehr krass aber gut spielen.
Hier wären wir dann auch schon beim Hauptanteil des Films, krasse Bilder (sprechende Kakerlakenschreibmaschinen die von verrückten Verschwörungen berichten usw.) mit einem gewissen Ekelanteil und das alles in einem eigenartigen Comiclook. Da sich der meiste Teil des Films ja "im" Drogenrausch abspielt ist natürlich auch das meiste eher wenig zusammen hängend erzählt und oft fragt man sich dann nur noch: "hä, warum das denn jetzt?" und auch bei den Dialogen geht es oft nur um ein Schriftstellerkaudawelsch und ist somit oft für Außenstehende nicht sonderlich interessant! Wie auch eigentlich der Rest des Films halt einen nicht so wirklich umhaut, man ihn sich aber trotzdem bis zum Schluß ansehen muss, weil er eine gewisse Faszination durch seine ekelhafte Eigenart aufweist. Aber ein zweites mal möchte ich ihn mir dennoch nicht ansehen (auch wenn er danach sicher etwas mehr verständlich erscheinen würde)
Somit 6/10
(für Darsteller und das gewisse abstruse etwas)