Der Titel sagt es eigentlich schon aus und doch verspürte ich eines Abends aus einer Laune heraus den Drang, mir diesen Film auszuleihen: Für einen Menschen, der die Pubertät weitesgehend hinter sich gelassen hat und zudem noch zum männlichen Geschlechts zählt, ist dieses Machwerk besonders zum Ende hin ähnlich schwer zu ertragen wie andere Vertreter des Sub-Genres "Teenie-Komödie".
Zugegeben: Ein paar lustige Szenen waren dann doch noch vorhanden, beschränkten sich aber nur auf Anspielungen, die den kulturellen Unterschied zwischen Amerikanern und Briten demonstrieren sollen. Ist zwar ganz nett, hat man aber in anderen Filmen schon besser gesehen. Zudem ist die Hauptdarstellerin zwar zuckersüss und macht immer einen sympatischen Eindruck, bleibt aber angesichts des 08/15-Plots trotzdem blass - die Leistungen aller anderen Darsteller sind kaum erwähnenswert.
Auch zur Story ist nicht viel zu sagen: 16jähriges Mädel sucht ihren leiblichen Vater, findet ihn, dazu noch einen Boyfriend, und am Ende wird alles gut.Punkt. Mehr passiert hier nicht, und angesichts dieser Fantasielosigkeit hätte man durchaus noch einen netten Film für zwischendurch produzieren können, wenn man den Mut gehabt hätte, die vielen Klischees und den Kitsch ironisch zu brechen - passiert aber nicht. Das völlig überzogene Ende ist so triefend vor klebrigem Kitsch-Kübel-Bodenrest, dass es einfach nicht mehr auszuhalten ist und bei dem einen oder anderen Zuschauer zu unkontrolliertem Brechreiz geführt haben dürfte. Sollte es doch ironisch gemeint gewesen sein, so ist dies absolut misslungen! Wer sich zu diesem Thema ein gutes Beispiel ansehen möchte, dem sei "10 Dinge, die ich an dir hasse" ans Herz gelegt.
Überflüssiges Teenie-Geturtel mit einigen wenigen guten Gags. 3/10