Review

In einer High-Tech-Klinik übernimmt ein Zentralrechner Überwachung, Versorgung und Pflege der Patienten. Ärzte und Schwestern haben nur noch eine begleitende Funktion.
Auf einmal sterben ungewöhnlich viele Patienten; auch von Dr. Holt. Direkt wird er aufgrund eines Alkoholproblems verdächtigt, wiederholt Fehler begangen zu haben. Denn Computer irren sich nicht, oder?

Ein sympathischer, recht unbekannter Streifen präsentiert sich hier mit Terminal Choice. Der Technik-Aspekt mit dem gezeigten Computer-Equipment wirkt heute natürlich etwas altbacken, aber im Kontext des Films funktioniert die Sache durchaus.
Das Geschehen wird recht geradlinig und kurzweilig erzählt, so daß auch eine passable Spannung entsteht.
Es wird geblutet, gekotzt und gestorben, der Film ist also nicht unbedingt zimperlich inszeniert. Trotzdem liegt das Hauptaugenmerk auf dem Thrill der Geschichte und der Frage nach dem Fädenzieher im Hintergrund. Insgesamt vereint der Film so Komponenten von (damals) Sci-Fi über Mad Scientist bis Whodunit.

Eine überzeugende story, gute Darsteller und eine kompetente Regie, so soll es sein. Ein gelungener kleiner Thriller mit leichtem Horror-Flair und einigen starken Bildern. 7/10

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