Obwohl Brennen muss Salem nur teilweise auf der weltberühmten Vorlage Stephen King's beruht, entstand trotzdem ein überaus spannender und gruseliger Film, der sich im Vergleich zu den heutigen Vampirfilmen ganz klar abhebt. Tobe Hooper, der eigentlich durch relativ blutige Filme bekannt geworden ist, schuf hier einen Film, der trotz der vielleicht leicht klischeehaften Darstellung überaus atmosphärisch gelungen ist.
Der Schriftsteller Ben Mears kehrt zurück in seinen alten Heimartsort Jerusalem's Lot. Er will einen Roman schreiben, der das Marsten-Haus behandeln soll, welches auf einem Hügel steht und auf einen neuen Mieter wartet. Obwohl Mears das Haus mieten wollte, kamen ihm 2 Männer zuvor, nämlich Richard Straker und dessen Arbeitspartner Mr. Barlow. Zweiteren bekommt man erstmal nicht zu Gesicht; Straker meint, Barlow sei noch geschäftlich in Europa. Straker betreibt ein Antiquitäten-Geschäft. Schließlich kommt Kurt Barlow im Marsten-Haus, doch nicht, wie man jetzt denken sollte, denn Barlow ist ein Vampir und so wurde er in einem vermeintlichen "Schrank" per LKW zum Marsten-Haus gebracht. Überhaupt scheint es, als hätte sich seit Strakers Ankunft ein dunkler Schatten über Salem's Lot gebildet.
Bis auf ein paar langatmigen Szenen ist der Film besonders gegen Ende durchweg spannend. Die Schauspieler, allen voran James Mason als Straker, zeigen ihr Talent. Der relativ unbekannte Reggie Nalder, der den blauen Vampir Kurt Barlow darstellt, ist zwar dem Barlow aus dem Buch in keinster Weise nachempfunden, sorgt aber trotzdem durch sein Aussehen und sein "fauchen" für sehr guten Grusel.
Fazit:
Die erste TV-Miniserie nach einer King-Vorlage und Gott sei Dank eine gelungene. Auch wenn viele die lange Laufzeit von 3 Stunden abschrecken wird, schaut ihn euch an, ihr werdet nicht enttäuscht!
10/10