Meine Meinung: Der Film ist schlecht, weil er zum Schluss hin richtig enttäuscht!
Zugegeben: Die Optik ist stimmig und die beiden Schauspieler (Ja, es ist ein Kammerspiel!) sind nicht verkehrt. Was mich besonders angeregt hat, den südafrikanischen Film weiterzuschauen, waren nicht die wenigen spannenden Szenen, die sich im Inneren des Zeltes abspielen, sondern die Detailverliebtheit der Aufnahmen. Bei den Großaufnahmen von Augen und Gesichtern kommt pures Thrill-Feeling rüber. Enttäuscht und zerschnitten wird der Spannungsaufbau mit dieser Trägheit, die sich im Zelt abspielt. Hier wäre weniger mehr gewesen. Völlig daneben ist das unlogische Verhalten beider Protagonisten, und das Eifersuchtsdrama light ist wohl auch nur der Lauflänge des recht inhaltslosen Filmchens geschuldet. In Anbetracht der tödlichen Gefahr durch die Mamba wird der Zuschauer mit peinlichen Dialogen und nahezu hirnlosem Handeln der Hauptakteure geistlos überfahren. Den Rest besorgt ein Showdown mit teilweise schlecht animierter Schlange, der an Ideenlosigkeit nicht überboten werden kann. Als Trostpflaster baute man noch ein paar Altraumsequenzen aus dem Rechner ein, die die zähe Handlung noch mehr ins Unerträgliche strecken, obwohl der Film recht kurz, aber nicht kurzweilig ist.
Puh, hier wäre deutlich mehr drin gewesen, wenn man das Feeling gehabt hätte.
Besser gleich zum Klassiker „Die schwarze Mamba“ mit Klaus Kinski greifen. Der ist zwar alt, aber verdammt spannend und kurzweilig!