Review

,,Trucks-Out of Control“ ist das schwache Remake von Stephen Kings ,,Rhea M.-Es begann ohne Warnung”. Hier wurde sich gar nicht erst lange um eine plausible Story bemüht, die Trucks sind einfach da und wollen Leute überfahren. Warum, das weiß keiner. In ,,Rhea M.“ diente ja der Komet als Erklärung für die Verhaltensweise von diversen Elektrogeräten. Doch hier bekommt man erstens keine Erklärung, und zweitens sind die ,,Killer“ wirklich nur die LKWs. Waren in ,,Rhea M.“ doch Rasenmäher, M60-Gewehre, Küchenmesser und sogar Dosenautomaten munter am Morden, so bekommt man in ,,Trucks“ nur Laster zu sehen, die die Leute überfahren, okay, gut dabei ist, dass recht viele Leute sterben, das kommt dem Bodycount zu Gute. Und nur zwei blutige Splatterszenen gibt es hier zu bewundern; der Kill durch das ferngesteuerte Spielzeugauto (was allerdings sehr lächerlich wirkt, da es mit etwa 3 km/h dem Postboten gegen den Bauch fährt, und der dabei literweise Blut spuckt) und der Kill durch den aufgeblasenen leeren Anzug, der den Fahrer mit einer Axt äußerst blutig niederstreckt. Doch diese beiden Szenen trösten nur wenig über das schlecht inszenierte Spektakel hinweg. Lediglich beinhaltet der Verlauf der Story, dass sich einige Leute an einer Tankstelle zusammenfinden, jeder ist aus einem anderen Grund in der Gegend, um dann schließlich zu zeigen, wie einer nach dem anderen recht unspektakulär und unblutig abkratzt. Das Ganze wird nie richtig interessant, denn der Film besitzt nur eine leidlich ansteigende Spannungskurve. Man quält sich die ganze Zeit mit der Frage, was es denn mit den Trucks auf sich hat, doch man wird hier mit einer Auflösung enttäuscht.

Fazit: Muss man sich nicht antun. Wenn man mal nichts besseres zu tun hat, ist es okay, aber ein Meisterwerk sollte bitte niemand erwarten!!!

3/10

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