Wirklich gewartet auf ein Remake des Flops "Rhea M. - Es begann ohne Warnung" von 1986 hat wohl niemand, und doch wagte sich einer an dieses gefährliche Thema, denn selbst King als Regisseur beim Original konnte den Film nicht vor dem Misserfolg retten. Dieser mutige Mann, der sich an einem Remake versucht, heißt Chris Thomson... leider scheint dieser aber nicht das Potenzial für einen Horrorfilm zu besitzen, denn keiner seiner bisherigen Filme hebt sich von dem Rest ab.
Nun, was haben wir denn da... die Kurzgeschichte von Stephen King namens "Lastwagen" und eine handvoll untalentierter Darsteller. Leider kann ersteres mit zweiterem nicht wirklich leben und so kam ein unausgegorener Mix aus Schwachsinn und Schrott raus, den man lieber wieder vergessen sollte.
"Trucks" ist eine Kurzgeschichte Stephen Kings, und mit Kurzgeschichten von King scheinen es die Filmmacher ja zu haben. Und obwohl das nicht selten in die Hose ging meinten mal wieder ein paar Leute, sich doch noch mal ran zuwagen. EIn Glück, dass dieser Versuch namens Trucks - Out of Control gleich für das Fernsehen produziert wurde und gar nicht versucht wurde, dieses Stück Müll ins Kino zu bringen.
War es in der Kurzgeschichte ein namensloses Grauen und im ersten Film der Schweif eines Kometen, der die Trucks zum ausrasten brachte, wird uns hier die wohl altbackenste Begründung geliefert, die es gibt. Außerirdische. Die sollen natürlich an dem ganzen Tohobawoho Schuld sein, wer auch sonst? Kobolde oder Elfen als Schuldträger wären bei diesem Film wohl sinnvoller gewesen. Und so passiert es, dass sich ein paar Leutchen in ein Resteraunt vor den Trucks retten können und einfach mal darauf warten, dass eben diese irgendwann mal keine Lust mehr haben. Eine solche Situation würde nur mit sehr guten Darstellern glaubhaft rüberkommen... leider hat sich das nicht ergeben. Was uns hier an darstellerischen Leistungen geboten wird, ist schon fast eine Unverschämtheit. Absolut untalentiert und gelangweilt agieren die Schauspieler in diesem Film. Auch die Dialoge sind zum Haare ausreißen. Da rettet man sich gerade so vor dem Tot und liegt schweißgebadet auf dem Boden, und was fällt da einem ein? "Wie heißt du?". Da fragt doch dieser jugendliche Wicht wirklich seiner kongenialen Darsteller-Partnerin, wie sie heißt... was würde einem auch einfallen in solch einer Situation? ABer nicht nur die Dialoge sind zum zittern, nein, auch der gesamte Handlungsablauf schenkt sich da nichts. Eine halbwegs nette Logik nimmt man sich auch nicht zu Herzen, es wird gemacht, was einem grade in den Kopf kommt, anders kann ich mir Thomson unmotivierte Regie nicht vorstellen. Das einzige, was gut rüberkommt, ist die einigermaßen gelungene Musikuntermalung und das fast schon gute Ende, dass allerdings eine Fortsetzung nach sich ziehen könnte... ein Glück ist noch niemand auf diese Idee gekommen.
Fazit
Warum das sein musste weiß keiner. Wer kommt denn auf die Idee, ein Remake eines Filmes zu machen, der schon keinen Oscar verdient hat? Naja, wer auf hirnlose Möchtegern-Action und untalentierte Darsteller steht, darf sich diesen Film gerne anschauen, ich werde es nicht noch einmal tun.
2/10