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Final Destination 2 - nachdem mein Videothekar mir sagte, dass die meisten Leute den Film besser fanden, Teil 1, war ich doch neugierig. Also auf!

Es geht sehr actionreich los, die Massenkarambolage auf dem Highway sieht extrem nett aus und lässt ordentlich staunen. Auch merkt man, dass sich der Blutgehalt im Vergleich zu Teil 1 sehr gehoben hat. Dann *paff* es war nur eine Vision. Doch für Leute, die Teil 1 kennen, kommt das natürlich nicht überraschend. Und meiner Meinung nach erreicht diese Variante hier keineswegs die Qualität und Intensität der Flugzeugabsturz-Sequenz aus Teil 1.

Wie dem auch sei, somit wurden uns die Charaktere vorgestellt. Weiter ausgebaut werden diese natürlich nicht, warum auch. In Teil 1 gab es ja auch kaum Charakterzeichnung. Dennoch muss ich sagen, dass einem die Figuren im ersten Teil doch eher am Herzen lagen, während es im zweiten keinen juckt, wenn wieder Mal einer ins Gras beißt.

Wenn jedoch einer den Löffel abgibt, dann nach allen Regeln der Kunst. Da kommt doch etwas Kreativität durch. Überraschende und blutige Einlagen lassen das Horrorfanherz höher schlagen und sorgen bei Zartbesaiteten für Sofasprünge.

Das allergrößte Manko am zweiten Teil ist die Atmosphäre. Die wirkt zu keiner Zeit so düster und ausweglos wie im Vorgänger. Schade eigentlich, denn das war etwas, das den Zuschauer gebannt vor der Glotze hielt, immer Angst etwas zu verpassen, wenn man mal blinzelt.
Außerdem hatte man im ersten bei jedem Tod immer das Gefühl, dass irgend eine Macht präsent ist, der man nicht entkommen kann. Fehlt im zweiten auch.

Fazit: Final Destination 2 ist ein unterhaltsamer Film mit toller Action, derben Bluteffekten und anspruchsloser Story, der vor allem in Sachen Atmosphäre mächtig einbüßt. Keineswegs so gut wie sein Vorgänger, aber ganz nett für einen schöönen Fernsehabend.

7/10

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