Ehrlich gesagt habe mir diesen Film nur angeschaut, um mal wieder einen Blick auf die aufgeblasenen Titten von Brigitte Nielsen zu werfen. Und ehrlich gesagt ist die hochgewachsene Dänin auch das Einzigste, was diesen Direct-to-Video-Trasher irgendwie interessant macht. Und das, obwohl die Auftritte der Madame an einer Hand abzuzählen sind und die Bluse weitgehend zugeknöpft bleibt.
Ansonsten gibt es zu "Codename: Silencer" nicht viel zu sagen, außer das einpaar B-Film-Knallchargen durch ein Minimum an Handlung stolpern, die in guten Momenten leidlich unterhaltsam, ansonsten aber nur viel stümperhafte Action und jede Menge unfreiwillige Komik zu bieten hat: der markante, aber völlig talentfreie Robert Davi etwa, oder Steven Bauer, dessen Auftritt in Brian de Palma´s "Scarface" bereits Mitte der Neunziger wie eine Ewigkeit her schien. Jan-Michael "Airwolf" Vincent macht nach einpaar Minuten schon einen Freiflug vom Hochhaus und selbst Martial Arts-Legende Sonny Chiba hat kaum etwas zu bieten außer einen Schrank voller geschmackloser Klamotten, so dass einem schier die Chips im Halse stecken bleiben.
Der Rest ist eine Mélange aus einfältigen Actionszenen, die überwiegend aus Schießerein und Autoverfolgungsjagden bestehen. Die Dialoge sind hölzern, die Charaktere eindimensional, eine Handlung als solche ist oftmals gar nicht zu erkennen.
Fazit: Direct-to-Video-Ware von der Stange, uninspiriert runtergekurbelt und in seinen wenigen guten Ansätzen verschenkt. Hätte unterhaltsamer Action-Trash der Kategorie "lustig-sexy" werden können - leider hat der Regisseur das nicht erkannt. 4 von 10 Punkten.