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Mit diesem Film wollte Vin Diesel angeblich zeigen, dass er auch richtig schauspielern kann, gelungen ist es ihm jedoch nicht. Er spielt den Drogenfahnder Sean, der gleich zu Beginn den Drogenbaron Memo festnimmt. In Windeseile wird das Drogenkartell dann von dem mysteriösen Diablo übernommen, der gleich einige der alten Mitarbeiter , die Frau Seans sowie Frau und Sohn Memos ermorden lässt. Von „extremer Wut“ über den Verlust seiner Frau getrieben, will Sean natürlich Diablo ausfindig machen und zur Strecke bringen.
Vin Diesel zeigt in „A Man Apart“ auf beeindruckende Weise, dass er doch lieber reiner Actionstar bleiben sollte, denn in der Rolle des von Seelenpein geplagten Drogenfahnders weiß er nun wirklich nicht besonders zu überzeugen. Als Sean Vetter begeht er so viele Ordnungsverstöße, dass man sie kaum noch zählen kann, aber es scheint keinen zu interessieren, erst als drei seiner Kollegen bei seinem Einsatz sterben, wird er doch mal suspendiert.
Der Film zieht sich außerdem extrem in die Länge, ich hab mir das Ende sehnlichst herbeigewünscht und als dann endlich die Auflösung der Identität Diablos kam, konnte sie logik- und sinnfreier kaum sein.

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