A Man Apart ist der Versuch von Vin Diesel, seinem Triple X-Image zu entkommen und sich in „erwachseneren“ Rollen zu etablieren. Dafür ausgesucht hat er sich einen kleinen, aber harten und Cop-Film im B-Movie Stil. Der Imagewechsel ist ihm in schauspielerischer Hinsicht wirklich verdammt gut gelungen.
Diesel (teils mit Haaransatz) spielt den von Trauer und Hass zerfressenen DEA-Fahnder Sean Vetter wirklich sehr überzeugend und emotional, was ihm viele gar nicht zugetraut hätten. Keine lockeren Sprüche (nur am Anfang mit seinen afroamerikanischen Kumpels), kein Machogehabe.
Der Film selbst besitzt eine gute Story mit einer tollen Wendung am Schluss, die man aber ahnen kann. Die Action ist mit vielen Shootouts bodenständig und realistisch inszeniert und spart auch nicht gerade mit brutalen Szenen. Da gibt es übel zugerichtete Leichen, Exekutionen und Kopfschüsse. Etwas mehr Action und ein spektakuläreres Ende hätten dem Film aber nicht geschadet, ein paar kleinere Längen im ersten Drittel des Films muss man schon überstehen.
Fazit:
Sehr guter, harter und bodenständiger Cop-Actionthriller im B-Movie-Look mit einem famos aufspielenden Vin Diesel, der sich mit A Man Apart für weitere Rollen ernsterer Art empfiehlt.