Review

Nach dem oberpeinlichen "xXx" sieht man Vin Diesel endlich mal in einer Rolle, wo er nicht alle 2 Min. seinen Bizeps in die Kamera hält sondern ganz normal schauspielert. Deshalb kommt die Rolle des Polizisten, dessen Frau von einem Drogenboss ermordet wurde, auch etwas glaubhafter rüber als seine anderen Rollen, obwohl dieser Film vor seinen Erfolgen ("The Fast And The Furious", "Triple X"...) gedreht wurde.

Er spielt den Drogenfahnder Sean Vetter, der einen Rachefeldzug gegen die Drogendealer L.A.'s und Mexikos anführt um den Mörder seiner Frau zu finden und zur Strecke zu bringen. Doch auf einmal macht sich anscheinend ein neues Kartell breit, denn die hiesigen Dealer werden nacheinander aufgeschlitzt gefunden. "El Diablo" (so auch der Arbeitstitel des Films) beansprucht sein neues Territorium und Sean Vetter kommt ihm auf die Spur.

Er geht bei seinen Ermittlungen oft zu weit und verstößt gegen Dienstvorschriften, weshalb sein Chef ihn suspendiert und er nun auf eigene Faust weitermacht. Unterstützung kriegt er dabei von seinen Freunden (u.a. Timothy Ollifant...äh... Olyphant) und einem inhaftierten Drogenboss.
Die vielen Wendungen im Plot und das überraschende Ende lassen nie Langeweile aufkommen. Für FSK 16 sind manche Szenen aber ganz schön happig.

Es ist schon ziemlich peinlich, dass der Originaltitel "A Man Apart" auf deutsch mit "Extreme Rage" übersetzt wurde. Wahrscheinlich um eine klangliche Verbindung zu 'Triple X' herzuleiten. Ähnlich wie bei "Romeo Must Die" und "Born 2 Die" (der im Original Cradle 2 the grave" heißt).

Fazit: "Extreme Rage" ist ein guter wenn auch ungewöhnlicher Polizistenfilm, der Vin Diesel als ganz normalen Mann (sogar mit Haaren) und nicht als Macho wie in seinen anderen Filmen präsentiert.

Details
Ähnliche Filme