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Joe Rolfe (John Payne) wird von der Polizei fälschlicherweise wegen eines Banküberfalls verdächtigt und brutalen Befragungen unterzogen. Als er endlich wieder auf freien Fuß kommt, jagt er den wahren Verbrechern nach und ergreift die Gelegenheit, den Platz eines erschossenen Mittäters (Jack Elam) einzunehmen, um dessen Anteil zu kassieren…

Phil Karlsons im Film-Noir-Stil fotografierter Gangsterfilm bedient sich über weite Strecken altbackener Theatertechniken, um anhand der Kalamitäten, in die Joe gerät, die geläufige Weisheit unters Volk zu bringen, dass Verbrechen sich nicht lohnt: Die Szenenanfänge und enden werden über Auftritte und Abgänge der Protagonisten organisiert. Die Handlung wird hauptsächlich über ökonomisch verfasste Dialoge vorangetrieben, die mit vereinzelten Keilereien aufgepeppt werden. In den wenigen dialogfreien Passagen, in denen Karlson von diesen Mustern ablässt, unterfordert er den Zuschauer mit erklärender Musikuntermalung und überdeutlichen Blicken auf Uhren, Listen, Pläne, Telegramme und dergleichen mehr. Das alles läuft auf ein im Grundtenor tragisches Ende zu, das durch eine nachlässig eingewobene Liebesgeschichte abgefedert werden soll.

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