6
Ein besorgter Vater entsorgt den Baby Alligator seiner Tochter in der Toilette. 12 Jahre später ist das Tier, in der Kanalisation aufgrund entsorgen Wachstums Präparate, zur gigantischen Größe herangewachsen. Als das Morden beginnt versucht die Polizei das Tier zu stoppen… Alligator ist eine unterhaltsame B-Movie Produktion, die im Fahrwasser des weißen Hais veröffentlicht wurde. Die Story ist unterhaltsam umgesetzt und die Schauspieler machen ihre Sache gut. Die Effekte sehen für eine Produktion von 1980 ganz gut aus und die Fress Szenen des Monsters fallen blutig aus. Überhaupt ist die Geschichte recht spannend anzusehen. Der ganze Film macht einfach Spaß. Für ein klassischen B-Film hat man hier alles richtig gemacht, gelungene Kameraeinstellungen, teilweise schnelle Schnitte, nette Kulissen… B-Movie Freunde und Tierhorror Fans kommen bei dem inzwischen in die Jahre gekommen Streifen auf ihre Kosten und so gibt es von mir 6 von 10 Punkten!
8
Der HORROR-ALLIGATOR basiert, wie unschwer zu erkennen ist, auf der damals populären urbanen Legende von den im Klo runtergespülten Babyalligatoren, die dann in der Kanalisation angeblich zur vollen Größe auswachsen. Mutation durch Umweltgifte kommt hier noch zusätzlich ins Spiel. Regisseur Lewis Teague versteht es, das Beste aus dem B-Filmstoff herauszuholen. So können beispielsweise die recht unbeholfenen Spezialeffekte rund um das gefräßige Reptil weitestgehend durch schnelle Schnitte, viel Tempo, viel Blut und zahlreiche Tote kompensiert werden. Ein ordentlicher Schuss Ironie und die wirklich unheimliche Stimmung in den finsteren und engen Abwasserkanälen werten die Jagd nach der Bestie zusätzlich auf. Darum ist DER HORROR-ALLIGATOR unterm Strich neben Spielbergs Hai einer der stärksten Vertreter der ersten Flutwelle von Tierhorrorstreifen. Es macht heute noch Spaß, ihn anzuschauen.
7
"Horror-Alligator" ist ein rundum gelungener B-Film - unterhaltsam, actionreich und humorvoll. Mit Lewis Teague fand sich ein fähiger Regisseur, der die an sich einfallslose (und natürlich stark vom "Weißen Hai" beatmete) Geschichte rasant zu inszenieren wusste, ohne das Ganze allzu ernst zu nehmen. Der Auftritt Henry Silvas als draufgängerischer Großwildjäger ist für Exploitation-Fans natürlich ein besonderes Schmankerl. Fazit: Charmantes US-Horrorkino aus der zweiten Reihe.