Review

Inhalt:

Ein junges Paar, Tony (Diego Ribon) und Cindy (Coralina C. Tassoni), macht Urlaub in Italien.
Nachdem sie eine Zeitlang in Venedig waren, beschließen beide eine Tour durch die Alpen zu machen.

Auf dem Weg zu einem abgelegenen Dorf von wo sie weiter reisen wollen, treffen sie Ava (Elena Cantarone), eine junge  Frau.

Diese bittet um eine Mitfahrgelegenheit, da jemand oder etwas sie angegriffen habe.

Tony und Cindy kommen ihrer Bitte nach und nehmen Ava mit ins Dorf.

Dort angekommen treffen die Beiden einen der Einwohner, der sich als Schriftsteller unheimlicher Geschichten sein Brot verdient und wegen einer Erkrankung nun dort lebt.

Er erzählt dann auch von Teufelsritualen, die vor hunderten von Jahren von den damaligen Bewohnern der Gegend abgehalten worden sind.

Die dabei beschworenen Dämonen seien nun zurückgekehrt um sich neue Opfer zu suchen.

Natürlich halten Cindy und Tony nicht viel von dem was der vermeintlich Verrückte von sich gibt und brechen in die Wälder der Umgebung auf um dort zu campen.

Dort treffen sie auch Ava wieder und die bietet den Beiden eine Übernachtungsmöglichkeit in einem alten verlassenen Haus tief in den Wäldern an.

Was nun folgt beinhaltet: Dämonen, Hexen, Zombies, eine dämonische Kuckucksuhr, eine Kettensäge, sehr gut handgemachte Make-up und Splattereffekte sowie rasante Kamerafahrten und schön gruselig atmosphärische Aufnahmen.

Meinung:

Evil Clutch
ist ein gut inszenierter Horrorfilm der es versteht durch gute Kameraarbeit bei Tag und Nacht Atmosphäre zu erzeugen.

Auch die Kulissen (das Bergdorf, die Wälder, das verlassene Haus tief im Dickicht) tragen sehr zur Gruselstimmung bei.

Natürlich bedient sich Evil Clutch auch bei Sam Raimis Tanz der Teufel wenn die Kamera als unsichtbares Böses agiert, das die Protagonisten beobachtet und sich rasant durch die Wälder bewegt.

Auch der atmosphärische Soundtrack von Adriano Maria Vitali ist ein dickes Plus für den Film.

Die dt. Synchro liegt zwischen ganz gut und mittelmäßig trägt aber zum Trashanteil des Filmes bei.

Mit ca. 85 Minuten Laufzeit ist Evil Clutch aber etwas zu lang geraten.

10 - 15 Minuten weniger wären durchaus besser gewesen und hätten die Handlung etwas gestrafft.

Weiterhin ist positiv anzumerken, dass sich Evil Clutchnicht in unwichtigen Nebenhandlungen verliert wie manch andere Filme.

Fazit:

Fans von atmosphärischem Trash und handgemachten Splattereffekten sollten einen Blick riskieren aber etwas Geduld mitbringen.

(6/10)

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