Das war ein Eastwood? Der alte Herr sollte aufpassen, sein Lebenswerk nicht mit einem Desaster wie diesem abzuschliessen. Wäre dies der letzte Film dieses cineastischen Genies gewesen, wäre das arg betrüblich.
Kein guter Film, grad noch so 5 Sterne. Erzählt wird die Geschichte des Attentats aus Sicht der 3 Helden. Da man nun gar nichts über Hintergründe, den Attentäter, die Polizeiarbeit etc erfährt, wie man es normalerweise erwartet hätte, dreht sich der Film ausschlisslich um die 3 Helden. Wie soll man aus einer zehnminütigen Heldentat einen ganzen Film machen? Indem man die komplette Lebensgeschichte der Drei erzählt und immer wieder mal kurze Szenen des Attentats dazwischenschneidet. Das ist handwerklich natürlich wie immer gut gemacht, aber derart langweilig, dass man geneigt ist, einzuschlafen. Fast der komplette Film zeigt die Kindheit, die Ausbildung und die Europareise der Drei. Man fragt sich dann schon, was das soll: Keine Handlung, keine Spannung, Nichts! Es ehrt den Regisseur, dass er die drei Helden sich selbst hat spielen lassen, aber diese Heldenverehrungsgeschichte ist dramaturgisch mehr als verunglückt. Da hat mir die filmische Aufarbeitung des Boston-Attentats doch deutlich besser gefallen.