Sicher einer der schwächeren Filme auf Netflix und auch vom Budget her im Low-Budget-Bereich anzusiedeln. Man sollte daher seine Erwartungen etwas herunterschrauben. Aber dann ist der Film gar nicht mal soo schlecht.
Eine Witwe und ihr Teenager-Sohn versuchen über die Runden zu kommen. Durch eine befreundete Maklerin können sie in leerstehenden Häusern wohnen, müssen aber draussen sein, wenn Besichtigungen stattfinden, worauf sich auch der Titel bezieht. Schon bald fühlt man sich im Haus verfolgt, bis es schliesslich zum tödlichen Übergriff kommt. Erst im Nachhinein erfährt man, dass ein Unbekannter sich im Haus versteckt hatte, seine Terrorspielchen begann und schliesslich Beide getötet hat. Der Film endet mit dem Bild einer neuen Open House-Besichtigung.
Nein, große Metzelorgien wie in Slasherfilmen üblich darf man hier nicht erwarten. Der Schrecken kommt langsam und sehr subtil. Um so mehr schockt das kompromisslose Ende. Auch da der Film mehr wie ein Drama gemacht ist, wird der Schock am Ende noch größer. Wirkt realistisch und gerade dadurch erschreckend. Auf der anderen Seite benötigt man schon sehr viel Sitzfleich, der Film zieht sich ziemlich und ist zeitweise auch recht langweilig, daher hats auch knapp für 6 Sterne nicht gereicht.