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Holy Shit! Die ersten zwanzig Minuten sind pures B-Action-Gold! Ein brutaler Banküberfall, der zu einem deftigen Shootout ausartet & schließlich in eine halsbrecherische Verfolgungsjagd gipfelt, die mehr haarige Situationen, Crashs, Stunts & Explosionen aufbietet, als andere Actionfilme in ganzen zwei Stunden.

Und was danach kommt, ist nicht unbedingt schlechter. Gary Daniels wird zum (Kickbox-)Terminator, schlägt, tritt & schießt sich durch Horden von Baddies, bricht Genicke & sorgt auch für einige schöne Squibs. Über die paar haarsträubenden Goofs (da donnert z. B. ein Truck von hinten in seinen Van & in der nächsten Einstellung sieht die Karre aus wie neu) & die schauspielerisch nicht wirklich überzeugenden Leistungen sollte man besser hinwegsehen.

Was zählt, ist die Action, wobei mich die Geschichte trotz ihrer Simplizität auch emotional voll gekriegt hat. Es macht schon einen großen Unterschied, ob einen das Spektakel kalt lässt oder ob man vor Wut kocht & dem Helden die Daumen drückt. Recoil wurde produziert von der PM Entertainment Group (& ist wohl deren Sahnestück), Regie führte Art Camacho, doch krachen ließ es Actionregisseur Spiro Razatos (die Maniac-Cop-Filme), ein Meister seines Fachs, was er hier einmal mehr unter Beweis stellen durfte.

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