Review

Nein, Anspruch oder Komplexität wird man hier nicht finden! Proud Mary ist ein gradliniger Ballerfilm ohne jeglichen Anspruch, dafür handwerklich gut in Kinooptik gefilmt. Die Story um die Gewissensbisse der ach so coolen Killerin, aufkommende Muttergefühle und das Auftauchen eines Teenagers im geregelten Killerleben ist recht misslungen. Erinnert irgendwie an "Leon der Profi", aber an solch ein Meisterwerk kommt man noch nicht mal ansatzweise heran. Mit einer besseren Story hätte mir der Film sicher besser gefallen, auch vermisse ich Szenen aus dem Trailer, die wohl der Schere zum Opfer gefallen sind
Die Hauptdarstellerin ich ich schon in "Person of Interest" so verehrt habe, trägt mit ihrer Präsenz und ihrem Können den ganzen Film, für mich eine würdige Nachfolgerin von Pam Grier. Die anderen Darsteller wirken alle irgendwie unterfordert. Visuell ist der Film in Ordnung, mit etwas mehr Budget hätte man aber sicher etwas bessere Action rausholen können. Die Ballereien jedenfalls waren ok.

Ein Ballerfilm mit wenig Sinn und Verstand, aber mit hohem Vergnügungswert. Wer keine Ansprüche stellt, wird bestens unterhalten. Für die geilen Tina Turner-Songs und die wirklich tolle Taraji P. Henson gibts noch mal einen Extrastern, so dass wir grad so 6 Sterne vergeben können....

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