Review

Steven Soderberghs iPhone7-Film ist eine Fingerübung im Thrillergenre, bei der man sich nicht so sehr die Frage stellt, was denn nun real und was Wahnvorstellung ist – sondern vielmehr, ob der Regisseur zu wenig Zeit für die sonstige Sorgfalt hatte oder ob ihm das Genre einfach egal ist.

Nach einem gelungenen ersten Akt, das den Zuschauer subtil in Unsicherheit versetzt und sowohl das Psychodrama als auch die behördliche Bedrohung fühlbar macht, gleitet der Film in eine zunehmend trashige, vor allem aber völlig unglaubhafte Psycho-Nummer ab, bei der sowohl Spannung als auch Atmosphäre auf der Strecke bleiben.

Schade um das ansonsten schön roh und trotz beschränkter Mittel elegant gefilmte Material und um Claire Foys gute Performance.

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