Ein furchtbarer Film, uninspiriert, öde, albern und stellenweise zum Fremdschämen. Wie konnten internationale Stars wie Uma Thurman, Tim Roth oder Stephen Fry, aber auch Crispin Glover sich auf dieses Niveau herablassen? Übrigens auf einen Diamanten-Coup in Hollywood wartet man im Film vergebens.
Harriet "Harry" und Peter Fox sind ein britisches Gaunerpärchen, die ihrer Auftraggeberin Irina Solokov eine große Menge Geld veruntreut haben. So versucht Inina nun der beiden habhaft zu werden, die inzwischen nach Los Angeles geflohen sind. Dort versuchen sie in den Besitz eines wertvollen Ringes zu kommen, der Peters Exfrau von ihrem derzeitigen Mann, einem erfolgreichen Hollywoodregisseur, geschenkt worden ist. Mit dem Ring hoffen sie, ihre Schulden begleichen zu können. Aber man ahnt es schon, am Ende kommt es ganz anders und nicht nur ein paar Statisten verlieren ihr Leben, nein, der Zuschauer verliert ob der zunehmend wirren Handlung den Überblick.
Was vielleicht... als Homage an die Gaunerkomödien der 1950er und 60er Jahre und vielleicht... als Persiflage auf den Hollywoodbetrieb gedacht war, gerät in seiner Ausführung zu einem albernen Spektakel, das insbesondere durch die Dialoge abschreckt. Fast jedes zweite Wort ist das "F***"-Wort und auch sonst wird mit unflätigen Begrifflichkeiten nicht gespart. Dass hier nicht zumindest ein einsichtiger deutscher Übersetzer ein wenig eingegriffen hat, ist neben vielem, wie oben schon ausgeführt, wahrlich zum Fremdschämen.
Auch die hier zum Teil versammelten Schauspielgrößen vermögen es nicht, die sich bald einsetzende Langeweile beim Betrachter zu vertreiben. Dafür ist selbst das Spiel eines sonst durchaus überzeugenden Tim Roth hier zu hölzern und monoton - er mimt den ständig besoffenen und bekifften Peter Fox. Auch sein weiblicher Counterpart Uma Thurman reißt hier nichts heraus. Oft hat das Spiel der Akteure hier nur Laienniveau.
Alles in Allem bekommt der Film am Ende von mir doch zwei Punkte, auch wenn er nur einen verdient hat. Die Titelsequenz ist tatsächlich sehenswert, damit hat es sich dann aber auch - auf den Rest sowie das Spiel der Figuren kann jemand, dem seine Lebenszeit kostbar ist, getrost verzichten.