Review

Funty Python


Straight Into Compton, fliegt eine bizarre Schlange aus'm Flugzeug,
das war wohl Sam Jackson, der mittlerweile vor lauter Wut keucht. 

Eine Parodie aus Rapfilm, Tierterror und „Training Day“,
hier ist es ganz wichtig, dass ihr vorher schmeißt euer Brain away. 

Ja, das ist genauso blöd, wie es klingt,
fehlte nur noch das die Megaschlange singt. 

Eine echte Menace 2 Society,
aber ganz ehrlich: ich feier die!

Natürlich mies animiert aus Pixeln und Bytes,
doch irgendwie hat die skurrile Mischung für Trashfans ihren Reiz. 

Da wird sogar Ice Cube mal lachen, da werden Namen gedroppt,
nach diesem Film die letzte Gehirnzelle zurück zu ihrem angestammten Platz robbt.

Ein paar komische Jungs in der Hood,
und es wird am Ende sogar die Python gepoppt in die Fott.

Das ist so schlecht, dass es teilweise wieder seine Momente hat,
auch wenn mir hier gehen die Argumente schachmatt.

Doch viel mieser oder bescheuerter als der Hai-Tornado ist das wohl nicht,
selbst wenn man sich sicher nicht den Nacken vor lauter Lachen bricht.

Ich mochte kleine Ideen wie die Schlangenmenschen oder allgemein das Tempo und die verlorene Scham,
doch man muss schon stehen auf diesen Typ von Schmarn. 

Wer also immer mal tighte Rhymes mit giftigen Bissen kombiniert sehen wollte,
der könnte derjenige sein, der nach diesem Trashfest nicht enttäuscht in der Ecke schmollte.

Fazit: kein Desaster, kein Hit. Für mich besser und witziger als befürchtet - das war allerdings auch Schlimmstes. In „Snake Outta Compton“, besonders den Ansätzen und Anspielungen im Drehbuch, steckt mehr, als man meinen könnte. Kein Vergleich mit anderen Billo-Parodien wie „Fantastic Movie“ oder „Meine Frau, die Spartaner und Ich“. Eher überraschend näher an Dingern wie „Big Ass Spider!“ oder „Snakes on a Plane“. Oder vielleicht hat er mich auch einfach nur auf dem richtigen Fuß erwischt... 

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